Pressestimmen

2012

Kulturforum: Laienschauspieler proben einen Klassiker des norddeutschen Theaters / Geschenk für den TVM
 
 

Moorrege. Beim Kulturforum wird wieder Theater gespielt. Einen Klassiker haben sich die Laienschauspieler ausgesucht, der auch immer wieder im Fernsehen gezeigt wird. Die Probenarbeiten zu „Tratsch im Treppenhaus“ haben begonnen. Zwei Vorstellungen sind am 23. und 24. Februar im Infozentrum der Regionalschule geplant.

„Wir hatten uns von einem Theaterverlag mehrere Stücke schicken lassen“, berichtet der Kulturforums-Vorsitzende Dieter Norton. „Die waren entweder zu langweilig oder zu ordinär“, erklärt Regisseurin Ponny Uhlenbruck, „oder sie passten nicht zu unserer kleinen Gruppe.“

Man kam auf die Idee, es mit einem älteren und bekannten Stück zu probieren. Schnell kam Tratsch im Treppenhaus in die engeren Auswahl. Gemeinsam wurde die legendäre Aufführung aus dem Ohnsorg-Theater mit Heidi Kabel aus dem Jahr 1966 angesehen – und die Entscheidung stand fest. Da nicht alle Hobby-Mimen der plattdeutschen Sprache mächtig sind, wird die Komödie auf Hochdeutsch aufgeführt.

Die Handlung ist im Treppenhaus einer Mietskaserne in den beginnenden Wirtschaftswunderjahren angesiedelt. Ein pensionierter Beamter und eine Witwe, die ihren Lebensunterhalt als Putzfrau verdient, geraten wegen kräftigen Lärms und der Nutzung zweier Kammern aneinander. Geschürt wird der Streit durch die Schludereien einer Mieterin aus einem unteren Stockwerk. Wie es sich für eine gute Komödie gehört, steht am Ende die Auslöserin der Streitereien jedoch geläutert da.

Im Wesentlichen machen die Akteure mit, die im vergangenen Jahr bereits beim „Männerkarussell“ von Erika Kainberger-Kapeller dabei waren. Die Regisseurin arbeitete damals zum ersten Mal fürs Kulturforum und macht diesmal gerne wieder mit. Zwei Neuzugänge gibt es allerdings.

Ingrid Weinberg kam nach der Aufführung von „Männerkarussell“ zu den Darstellern und erklärte, sie könnte sich vorstellen, beim nächsten Mal eine Rolle zu übernehmen. Nun ist es gleich die Hauptrolle. Die Bürgermeistergattin wird als Frau Boldt auftreten, die für das Hamburger Volkstheater von Heidi Kabel gespielt wurde. Zweite Verstärkung ist Klaus Baldzun-Kanehl, der eine kleine Rolle übernimmt.

Die Moorreger sind nicht nur leidenschaftliche Feierabend-Theatermacher. Es gibt noch einen zweiten Grund für das neue Projekt. „Der Turnverein Moorrege kann 2013 sein 100-jährige Bestehen feiern“, erklärt Norton. Der TVM-Vorstand habe angefragt, ob das Kulturforum etwas zum Jubiläum beitragen könne. „Wir schenken dem Turnverein die Premiere unseres neuen Stücks“, freut sich Norton.

Der Vorverkauf für Tratsch im Treppenhaus soll im Dezember beginnen.

 

uena/lokales
vom 30.10.2012

Moorrege stellt die Orts-Chronik vor

Michael Plata, (v. l.) Autor der Chronik, Gerhard Breuß, Kurt Uwe Heidecke, Dieter Norton, Jan Schmidt und Maas Stahl bei der Vorstellung der Moorreger Ortsgeschichte

Der Moorreger Gemeindevertreter Michael Plata legt ein Buch über die Geschichte der Gemeinde vor. Arbeitskreis unterstützte den Autoren.
 
Moorrege. Vor vier Jahren hat die Gemeindevertretung Moorreges Michael Plata mit dem Verfassen einer Chronik für den schon seit 700 Jahren bestehenden Ort beauftragt. Der Horster Plata ist nicht nur gelernter Grafiker, sondern auch erfahren im Aufarbeiten der Geschichte eines Dorfes. 1986 wurde sein erstes Werk veröffentlicht. Für mehr als 30 Kommunen hat er Ortsgeschichten und Chroniken erstellt, darunter die Geschichte Elmshorns in 16 Bänden. Jetzt hat Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg das Werk "Ortsgeschichte Moorrege" vorgestellt. "Plata hat es eindrucksvoll geschafft, die Geschichte unseres Dorfes in diesem Buch lebendig werden zu lassen", sagte er.

 

Das umfangreiche Buch hat einiges zu bieten. So profitierte Moorrege von seiner günstigen Lage an dem kleinen Fluss Pinnau, durch dessen Wasserarm der Ort bis zur Elbe schiffbar war. Die Bürger konnten sich so schon zu Zeiten der Hanse am internationalen Warenverkehr beteiligen. Der natürlich vorkommende Ton ließ die Zementfabrik entstehen.

Viele Besonderheiten, Anekdoten, Schicksale und Überraschungen hat Plata aufgeschrieben. Alles, was den Ort so liebenswert macht, von Schloss Düneck über die Vereine bis zum Karnevalsverein ist nun niedergeschrieben.

Große Unterstützung erfuhr Michael Plata bei seiner Recherchearbeit durch den Arbeitskreis Moorrege, in dem Menschen aus der Gemeinde, als Zeitzeugen oder historisch sehr bewandert, viele wertvolle Informationen geben konnten.

"Eine starke Hilfe, dank der das Buch interessant und lesenswert geworden ist", sagte Bürgermeister Weinberg abschließend.

Die Chronik kann für 25 Euro an folgenden Stellen erworben werden: Amtshaus Moorrege, Amtsstraße, Theaterkasse Moorrege, Wedeler Chaussee 26, in der Buchhandlung Lavorenz, Großer Sand 26, Uetersen sowie in der Buchhandlung Schröder, Marktstraße 24, Uetersen.

Im Moorreger Kulturforum, Klinkerstraße 84, wird zudem mit einer Ausstellung Werbung für das Buch gemacht, während der es auch käuflich erworben werden kann. Die Ausstellung ist noch an diesem Sonntag, 9. Dezember, sowie am 13., 14. und 16. Dezember jeweils in der Zeit von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

UeNa Tip 18.4.2012

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